Wie oft haben wir schon etwas an unser Herz gedrückt, weil es uns so wertvoll war: als Kind das Kuscheltier, später die guten Freund-inn-e-n und ganz viel später den Brief von damals mit den wohltuenden Worten, die jetzt wichtiger sind denn je. All dies, um Nähe zu spüren und sich festzuhalten. Diese Liebe zu etwas soll so dicht als möglich an uns, ja in uns sein, in unserem Herzbewusstsein. Doch wir wissen auch, dass unser Herz zugeschüttet werden kann, ja regelrecht verstopfen kann mit Dingen, die uns die Herzlichkeit vergessen lassen: Hass, Ungerechtigkeit, Einsamkeit. Um so mehr ist es gut, einmal wieder dieser Gewissheit nachzuspüren, dass Gottes Geist uns zum Leben befähigen und unseren Lebensrhythmus wieder neu erklingen lassen will. Die kommende Jahreslosung regt an, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen: "Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch!" (Ez 36,26).
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06.09.2016
Kategorie: Propstei

