Telefonieren Sie gerne?
Ich schon. Am liebsten mit meiner Mutter. Ich rufe sie gerne in meiner Mittagspause an und berichte ihr, was gerade so los ist. Aber auch von ihr erfahre ich gerne, wie es ihr geht und was in der Familie so los ist. Wenn ich ein Problem habe, bespreche ich es mit ihr, weil ich weiß, dass sie mich kennt und sich gerne um mich kümmert. So ist es wohl bei den meisten Müttern.
Morgen ist Muttertag. Ein Tag, an denen den Müttern ganz besonders gedankt wird. Dafür, dass sie da sind und meistens ein offenes Ohr haben. Ich frage mich manchmal, warum es dafür nur einen Tag im Jahr gibt. Meine Mutter macht so viel für mich, dass ich ihr eigentlich jeden Tag danken müsste. Trotzdem glaube ich mittlerweile, dass es gut ist diesen Tag zu haben. Ein Tag im Jahr, an dem man auf jeden Fall bei der Mutter anruft oder an sie zurückdenkt, falls sie schon nicht mehr unter den Lebenden ist.
Telefonieren ist dabei heute so einfach wie noch nie. Aber schon viel früher gab es eine Methode, mit der man ganz leicht anrufen konnte, auch als es noch keine Telefone gab. Man konnte Gott anrufen. Im Gebet. Einfach mal ansprechen und sich das Herz ausschütten. Und das geht heute genauso wie damals. Und verwählen ist hier nicht möglich. Das einfachste Telefonat der Welt. Probieren Sie es doch mal.

