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24.02.2026 Kategorie: Wort

Fasten ohne Frust mit Sinn

Die Passions- und Fastenzeit hat begonnen und wir bewegen uns auf das bedeutendste christliche Fest, das Osterfest zu. Kommerziell dürfte den Vorbereitungen auf das Fest angesichts voller Supermarktregale nichts im Wege stehen. Aber wie sieht es mit unserer inneren Vorbereitung aus?

Immer mehr Menschen nutzen die Wochen vor Ostern für ein Fastenerlebnis. Dabei können religiöse, gesundheitliche oder spirituelle Gründe Auslöser sein.  

Die Fastenzeit, als willkommene Unterbrechung unseres Alltags, erlaubt uns, inne zur halten und uns zu besinnen. Übungen des Verzichts oder die Suche nach einem Mehrwert können diesen inwendigen Frühjahrsputz ergänzen und neue Begegnungsräume erschließen, auch mit Gott.

Das offizielle Motto von 7 Wochen OHNE der Evangelischen Kirche lautet für 2026 „Sieben Wochen ohne Härte“.  Eine Einladung an uns alle, über innere Sehnsüchte, Freiheiten und Entscheidungen nachzudenken. Aber auch die Aufforderung mehr Achtsamkeit und Mitgefühl zu üben und Brücken zu bauen, zwischen Menschen und Meinungen.

All dies kann geschehen in dem tiefen Bewusstsein, dass wir herrlich unperfekte Wesen sind, die in Freiheit alte Wege verlassen, Perspektiven wechseln und Momente der Freude sammeln können.

Manchmal reicht dafür ein kleiner Schritt in eine neue Richtung und schon gelingt Fasten ohne Frust mit Sinn.

Eine segensreiche Fastenzeit und bleiben sie behütet.

Beitrag von Diakonin Gordana Prade