In letzter Zeit gab es viele Einschränkungen und neue Bestimmungen wie die Schutz-Maske. Doch was, wenn man diese vergessen hat?
Ich habe sie eigentlich immer dabei, weil sie mir immer Sicherheit gibt und sowohl meine Mitmenschen als auch mich schützt.
Doch einmal hatte ich sie vergessen, als ich auf einen Bahnhof ging. Auf dem Bahnsteig lief eine Anzeige mit der Laufschrift: „Wir freuen uns, wenn sie den Bahnsteig mit Mund-Nasen-Schutz betreten.“ Ich fragte mich, darf ich denn nun den Bahnsteig betreten oder nicht. Denn ich wollte nicht mit dem Zug fahren, sondern nur die Züge beobachten. Ich fühlte mich total unwohl. Letztendlich hielt ich mich nur sehr kurz auf dem Bahnsteig auf, da ich mich ziemlich unsicher gefühlt habe. Ich stellte mir die Frage: Könnte ich dafür bestraft werden? Doch noch schlimmer war die Vorstellung, dass ich jemanden anstecken könnte. Denn klar ist: Solange es keinen Impfstoff gibt, werde ich leider weiter mit Einschränkungen leben müssen. Ich kann nur hoffen, dass es bei uns in der Region weiterhin nur weniger Infektionen gibt. Denn das ist die Vorrausetzung, dass ich wieder Gottesdienste besuchen kann und auch ins Restaurant gehen kann. Auch im Rahmen der Jugendarbeit, was mein Hauptgebiet als Bundesfreiwilligendienst Leistender ist, sind endlich wieder einige Dinge möglich.
Es gibt endlich wieder eine Gemeinschaft in Gottesdiensten als auch in der Jugend. Jede Lockerung ist ein Zeichen der Hoffnung, dass wir wieder am Leben teilhaben können. Und wenn das bedeutet, dass ich eine Maske tragen muss, um wieder Gemeinschaft zu haben, dann nehme ich sie weiterhin überall hin mit.
Mein Motto lautet:
Seid fröhlich in Hoffnung und geduldig in Trübsal (Röm12,12)
Ich wünsche ihnen alles Gute für diese Zeit und bleiben sie gesund. Gott segne sie.

